
Mein treuer Begleiter seit 2017 – der FreedomChair.
Ich bin Frau Lieselotte Badjura (78 Jahre alt), und seit 2017 begleitet mich mein FreedomChair – und zwar täglich. Ich habe ihn mir damals privat gekauft, und ich kann ehrlich sagen: Das war eine der besten Entscheidungen meines Lebens.
Ich nutze ihn für alles, was mir wichtig ist: für Arztbesuche, Ausflüge, Theaterabende oder auch meine Kuraufenthalte in Baden. Er war sogar schon zweimal mit mir im Urlaub – einmal in Poreč in Kroatien mit dem Bus und einmal in Norditalien am Meer mit dem Auto. In Kroatien bin ich mit dem FreedomChair direkt bis zum Pool gefahren – das barrierefreie Hotel war perfekt, und ich konnte mich dort wunderbar bewegen.
Was ich besonders an meinem FreedomChair schätze? Die Wendigkeit! Ich komme wirklich um jede Ecke. Auch die hohe Reichweite ist für mich ein großer Pluspunkt. Ich nehme ihn sogar mit ins Spital – zuletzt bei zwei Knieoperationen. In der Stadt bin ich viel unterwegs: im Donauzentrum, bei Freunden, auf Terminen. Und ich liebe es, wie leicht und geschwind er sich lenken lässt.
Ich habe auch noch einen anderen Rollstuhl – aber der ist ein echter Brocken: rund 80 Kilogramm schwer und sehr unhandlich. Im Vergleich dazu ist der FreedomChair eine Wohltat. Zum Service komme ich mit den Öffis – oder fahre direkt von der Haustüre los, das ist unkompliziert.
Was mich besonders stört: In Wien sind leider viele Restaurants nicht barrierefrei, und wenn sie es sind, dann sind die Toiletten oft unbrauchbar für Rollstuhlfahrer. Auch die öffentlichen Verkehrsmittel könnten inklusiver sein: Nicht alle U-Bahn-Modelle sind rollstuhltauglich, und die vorgesehenen Stellplätze sind häufig von Fahrrädern blockiert. Fahrtendienste meide ich lieber – ich mache mich nicht gern abhängig.
Ich bin auch schon mit dem KOBV (Der größte Behindertenverband Österreichs) auf Reisen gewesen – auch hier kam der FreedomChair mit. Selbst Taxi bin ich damit gefahren: Man kann den Fahrer gut anleiten, wie man den Stuhl zusammenklappt und in den Kofferraum hebt. Es gibt ja auch eigene Pensionisten-Taxis, das klappt ganz gut.
Was mir der FreedomChair bringt? Ganz klar: Selbstständigkeit, Mobilität und viele kleine Erfolgserlebnisse. Und genau das zählt für mich.
